Archiv für die Kategorie ‘Tagebuch’

Monte Carlo #12

Montag, 16. April 2012

Casting abgeschlossen – Hauptrolle 2 besetzt!

Eigentlich dachten wir, wir hätten unsere Martha schon gefunden. Aber Bauchgefühle soll man nicht ignorieren, also haben wir uns noch mal umgeschaut. Die Ländereffekte zwangen uns in Mitteldeutschland zu suchen. Aber gerade da, wo man es am wenigsten vermutet, findet man oft die schönsten Überraschungen. Und wir haben sie gefunden – unsere Martha (Bild No.2). Johanne aus Halle/Saale hat überzeugt, mit ihrer eigenen Art, die ihr eine besondere Ausstrahlung verleiht. Willkommen im Team!

Danke an Tanya und Sarah. Und danke an Frau Kindermann, Theaterpädagogin des Theaters Magdeburg.

Übrigens, der Herr auf Bild 1 ist Herr Anton bzw. Jost, der unseren Herrn Anton spielt. Der Mann auf Bild 2 wird unser Fahrer im Film sein. Mit welchem Gefährt er Herrn Anton und Martha durch die Nacht fährt, bleibt noch geheim. Auf dem Bild ist Jochen für das Casting in die Rolle des Herrn Anton geschlüpft. Danke dafür.

B.

Monte Carlo #11

Dienstag, 10. April 2012

Motivtour, die 152.! Quer durchs Land, unsere geliebte Altmark.

So ist das manchmal mit Entscheidungen. Die einen tun sich eben schwer. Und weil wir für unseren Film nun mal nur das Beste wollen, mussten wir noch mal die Altmark durchstöbern nach potentiellen Motiven. Ob wir fündig geworden sind, wird sich noch herausstellen, aber hochspannend sind die Dörfer zwischen Gardelegen und Klötze allemal. Unsere Tour führte uns durch Mieste und Kakerbeck, nach Engersen und Kalbe/Milde. Dorfstraßen mit Blumenrabatten, verfallenen Häuser, manch grellen Fassaden in organge oder gelb, einem Dorfkurg oder Bauernschenke, hübsch gepflasterten Wegen, hölzernen schön bemalten Wegweisern, Landwirtschaftsruinen, Hühnern hinterm Maschendraht, Schlaglöchern, …

Wer weiß, wo das Fenster im Fenster ist?

B.

Monte Carlo #10

Freitag, 23. März 2012

Die Wochen ziehen ins Land – der letzte Post liegt ein wenig zurück.

Umso öfter man glaubt die Dinge im Griff zu haben, umso mehr schlechte Nachrichten trudeln ins Haus. Location-Suche ist hochspannend, macht super viel Spaß und die Ernüchterung folgt sogleich. Unsere Seniorenresidenz ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte im Film. Hier lebt Herr Anton und von hier wird er in seine Freiheit entlockt. Wir wollen unsere eigene Welt erzählen. Eigentlich ja Herrn Antons Welt. Jedenfalls Eine, die es so nicht gibt. Also kein klassisches Altersheim. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir streifen durchs Land und entdecken das verlassene Waldbad in Colbitz. Perfekt für uns. Die Bilder entwickeln sich in unseren Köpfen. Wir reisen weiter und finden einen alten Speicher, erbaut in den 20er Jahren. Großartiger Ort für die Schlussszene. Und so füllt sich unsere Motivliste. Wir sind zufrieden – wir haben’s im Griff. Doch dann, die schlechten Nachrichten. Das Waldbad wird saniert. Die Bauarbeiten starten quasi gleich und für uns stirbt ein Motiv. Die Besitzer des Speichers sind uns wohl gesonnen, aber auch hier passt nicht alles zusammen. Aus sicherheitstechnischen Gründen können wir wahrscheinlich auch dieses Motiv nicht nutzen. Also suchen wir weiter! Irgendwann sind die schlechten Nachrichten ja auch mal ausverkauft.

B.

Monte Carlo #9

Mittwoch, 07. März 2012

Karte der Motivtour heute. Auf der Suche nach einem Dach!

B.

Monte Carlo #8

Mittwoch, 07. März 2012

work in progress – es geht voran! Gefühlt sind es nur kleine Schritte, die uns dem Ziel näher bringen. Aber Hauptsache man kommt an, oder? Stab, Cast, Locations – die Listen weisen nur noch wenige Lücken auf. Im Team ist noch eine entscheidende Position offen. Uns fehlt der Cutter. Der Mann (oder die Frau), der (die) den Bildern einen Rhythmus gibt. Aber auch ihn (oder sie) werden wir noch finden. Mit unserer Martha haben wir uns letztes Wochenende getroffen. Tanja kommt aus Bernburg, eigentlich aus der Ukraine, aber leben tut sie in Bernburg. Genau wie mit Jost und Herrn Anton haben wir mit Tanja die Martha durchleuchtet. Sie formt sich so langsam. Und als nächstes lernen sich Herr Anton und Martha mal kennen…

B.